Pressemitteilung
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Studium in Kamerun dank Hilfe aus Dresden
Der Dresdner André Kirchner reiste Anfang Dezember im Auftrag seines Vereins Djaglassi e.V. nach Kamerun, um erneut Spendengelder zu überbringen. Dabei traf er eine junge Frau, die nach einem erfolgreichen Besuch der Dorfschule von Djaglassi inzwischen in der Hauptstadt studiert. Zum zweiten Mal bereits reiste André Kirchner aus Dresden Anfang Dezember nach Kamerun. Eine Woche verbrachte er in Djaglassi, einem kleinen Dorf im Süden Kameruns. Dort besuchte er die Dorfschule, an der über 150 Kinder aus dem Dorf und der Umgebung unterrichtet werden. Kirchner übergab knapp 3.000,- Euro an den Schulleiter Mezons Mezons Maturin. Bei seiner Reise traf Kirchner auch Rachel Hortelle Doume. Die Zwanzigjährige studiert an der Universität in Yaounde. Der Dresdner war beeindruckt von der intelligenten und selbstbewussten jungen Frau. Rachel Hortelle Doume kam 1997 in die 1. Klasse der Schule von Djaglassi. Im Jahr 2002 legte sie als Fünftklässlerin die Prüfung C.E.P.E (Certificat d'Etudes Primaires et Elementaires) ab, die planmäßig eigentlich erst in der 6. Klasse ansteht und den Abschluss der Grundschule darstellt. Sie erinnert sich: "Damals gab es nur ein kleines Schulgebäude aus Holz mit drei Räumen für sechs Klassen. Ich musste meine Bank mit mehreren Kindern teilen, alles war sehr eng." Dann gab es neue Schulbänke – bezahlt mit ersten Spenden aus Dresden. Auch Rachels Schulgeld wurde von den Spendengeldern bezahlt und sie bekam Stifte und Hefte. "Als Klassenbeste erhielt ich damals weitere Geschenke", erzählt die junge Frau. Nach ihrem Grundschulabschluss musste sie ihr Heimatdorf verlassen, da es in Djaglassi und der unmittelbaren Umgebung kein Gymnasium gibt. So zog sie in die rund 30 Kilometer entfernte Stadt Abong-Mbang und besuchte dort von 2003 bis 2009 das Gymnasium (Lycée Classique). 2009 legte sie erfolgreich ihr Abitur ab. Groß war die Freude der jungen Frau, endlich persönlich ein Vereinsmitglied kennen zu lernen. Auch im Namen ihrer ehemaligen Mitschüler bedankte sie sich bei Kirchner für die langjährige Unterstützung, die immerhin schon seit neun Jahren den Schulbetrieb in Djaglassi ermöglicht. Im Jahr 2002 wurde die Privatinitiative "Djaglassi" in Dresden durch Albain Menkouo, der selbst aus Djaglassi stammt und in Dresden studiert hat, und Claudia Hoffmann gegründet. Seitdem sammelt eine kleine Gruppe engagierter Dresdner jährlich mehrere tausend Euro, um die Schule in Djaglassi zu unterstützen. Im Mai 2009 dann folgte die offizielle Vereinsgründung. "Nach wie vor ist es unser wichtigstes Ziel, pro Jahr genug Spendengelder für die Schule in Djaglassi aufzutreiben", erklärt Claudia Hoffmann. Bezahlt werden von den Geldern die Gehälter der Lehrer, Schulgeld für einige Kinder, deren Eltern sich den Schulbesuch sonst nicht leisten könnten, Lehrmaterial, Schulbänke, Sportgeräte, aber auch solche wichtigen Anliegen wie die Reparatur des Schulbrunnens. Die langjährige enge Zusammenarbeit mit dem Schulleiter und den Lehrern ist wichtig in einem Land wie Kamerun, in dem Bestechung und Korruption eine große Rolle spielen. "Nachhaltigkeit" gehört zu den am häufigsten verwendeten Wörtern des kleinen Dresdner Vereins. "Manch eine Hilfsorganisation hat in Kamerun schon ein supermodernes Schulgebäude errichtet, das aber nie benutzt wurde. Wenn man will, dass die Menschen in Kamerun eine solche Unterstützung annehmen, muss man mehr als nur den ersten Schritt gehen", erklärt Claudia Hoffmann und hat auch gleich ein Beispiel parat: "In Djaglassi gibt es viele Familien, die sich den einen Euro Schulgeld pro Monat nicht leisten können. Stattdessen müssen die Kinder bei der Feldarbeit helfen. Denen nützt also ein modernes Schulgebäude nichts – wichtiger ist es, ihren Eltern zu vermitteln, warum ein Schulbesuch eine Investition in die Zukunft ihrer Kinder ist." "Die Menschen in Kamerun brauchen vor allem Hilfe zur Selbsthilfe", sagt Claudia Hoffmann. "Wenn die Kinder keine gute Ausbildung bekommen, haben sie keine Chance auf eine sichere Zukunft in ihrer Heimat." Deshalb wird Djaglassi e.V. auch in den kommenden Jahren sicherstellen, dass die Kinder von Djaglassi in der Schule lernen, um später ihren Lebensunterhalt dauerhaft aus eigener Kraft bestreiten können. So wie Rachel, die auf dem besten Weg zu einer beruflichen Karriere ist.
Katrin Meusinger |
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Projektnote: Eins PlusAm 25. Juni 2011 fand das diesjährige Kinderfest der Dresdner Initiative Djaglassi e.V. statt – diesmal im Rahmen des Elbhangfestes und mit großartiger Unterstützung durch Schüler und Schülerinnen des Berufsschulzentrums "Karl August Lingner". Rund 700 Besucher kamen und spendeten insgesamt fast 700,- Euro für das nächste Schuljahr im Kameruner Buschdorf Djaglassi. Und die angehenden Erzieher und
Eine gute Ausbildung als Grundlage für eine eigenverantwortliche Gestaltung einer sicheren Zukunft – das will eine kleine Gruppe junger Dresdner Kindern in Afrika ermöglichen. Seit 2002 unterstützt sie deshalb die Schule im Buschdorf Djaglassi im Süden Kameruns, in der
Das diesjährige Kinderfest des Djaglassi e.V. besuchten rund 700 Gäste. Die Festbesucher erwartete eine Wiese voller Überraschungen und spannender Aktivitäten für den Nachwuchs. So bot der Naturbereich beispielsweise eine Matschecke, einen Fühlpfad zum Erleben von Wüste und Oase sowie eine Bastelecke mit Naturmaterialien. Im Kulturbereich
Alle Aktivitäten waren kostenfrei, allerdings wurden die Gäste um Spenden gebeten. So fanden sich am Ende des vierstündigen Festes fast 700,- Euro in den überall aufgestellten Spendenboxen. Damit hat im Durchschnitt jeder Gast einen Euro gespendet – in Djaglassi kann ein Kind dafür einen Monat lang am Schulunterricht teilnehmen.
Katrin Meusinger |
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Hilfe zur SelbsthilfeDas Dresdner Afrika-Projekt Djaglassi e.V. und angehende Erzieher/innen des Berufsschulzentrums "Karl August Lingner" Dresden laden Kinder und deren Eltern ein, bei einem Kinderfest mit allen Sinnen in unsere Welt einzutauchen. Eine gute Ausbildung als Grundlage für eine eigenverantwortliche Gestaltung einer sicheren Zukunft – das will eine kleine Gruppe junger Dresdner Kindern in Afrika ermöglichen. Seit 2002 unterstützt sie deshalb die Schule im Buschdorf Djaglassi im Süden Kameruns, in der rund 150 Kinder unterrichtet werden. "Hilfe zur Selbsthilfe" lautet das Leitmotto des Djaglassi e.V., der gegründet wurde, um den Schulbetrieb dauerhaft aufrecht zu erhalten. Erst vor wenigen Wochen war Vereinsvize Albain Menkouo, der selbst aus dem Dorf stammt und seit seiner Studentenzeit in Dresden lebt, in seiner Heimat, um Spendengelder zu überbringen – kein leichtes Unterfangen in einem Land, in dem Korruption zur Tagesordnung gehört. "Albain hat unter anderem die Lehrergehälter für das nächste Schuljahr bezahlt und Schulgeld für einige Waisenkinder, die sonst die Schule nicht besuchen könnten", berichtet Claudia Hoffmann, die als Vereinsvorsitzende von Anfang an das Schulprojekt unterstützt hat und auch selbst schon vor Ort war. "Außerdem wurden neue Schulbänke, Tische und Schränke angeschafft, die Tafeln renoviert, Fachbücher für die Lehrer und verschiedene Arbeitsmaterialien gekauft und die Wartung des Schulbrunnens bezahlt", so die 37jährige Dresdnerin.
Um den Verein und seine Arbeit in Dresden bekannter zu machen, ist auch in diesem Jahr ein Kinderfest geplant. "Diesmal haben wir großartige Unterstützung bei der Vorbereitung", freut sich Claudia Hoffmann. Denn angehende Erzieher und Erzieherinnen des Berufsschulzentrums "Karl August Lingner" Dresden bereiten das Fest vor – als Jahresprojekt ihrer Ausbildung, für dessen Umsetzung sie sogar Noten erhalten. Sie haben eine Vielzahl toller Ideen zusammengetragen und möchten mit diesen Kinder und deren Eltern einladen, mit allen Sinnen in unsere Welt einzutauchen.
Die Festbesucher erwartet eine Wiese voller Überraschungen und spannender Aktivitäten für den Nachwuchs. So bietet der Naturbereich beispielsweise eine Matschecke, einen Fühlpfad zum Erleben von Wüste und Oase sowie eine Bastelecke mit Naturmaterialien. Im Kulturbereich gibt es unter anderem die Möglichkeit, sich zu verkleiden, Henna-Malerei, Origami und Kindertheater. Im Musikbereich lädt ein Musikteppich ein, eine Kindertanzgruppe tritt auf, es gibt Klangspiele und die Möglichkeit, Instrumente zu basteln. Im Spielbereich dann warten Limbo, Büchsenwerfen, Smarties-Wettessen mit Stäbchen und ein Hindernislauf der Tiere auf die großen und vor allem kleinen Festbesucher. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen. Auch der Veranstaltungsort ist in diesem Jahr besonders, denn das Djaglassi-Kinderfest findet im Rahmen des Elbhangfestes am 25. Juni 2011 von 14 bis 18 Uhr auf der Wiese links der Leonardo-da-Vinci- Straße, die zur Elbfähre in Pillnitz führt, statt.
Katrin Meusinger |
Presseberichte
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Lernen statt Feldarbeit
Claudia Hoffmann ist gerade glücklich. Sehr glücklich. Ein wichtiges Etappenziel ist erreicht: die finanzielle Absicherung
Von KATRIN MEUSINGER
„Nachhaltigkeit“ gehört zu den wichtigsten Wörtern, wenn sie über den kleinen Dresdner Verein Djaglassi e.V. spricht. „Manch eine Hilfsorganisation hat in Kamerun schon ein supermodernes Schulgebäude errichtet, das aber nie benutzt wurde. Wenn man will, dass die Menschen in Kamerun eine solche Unterstützung annehmen, muss man mehr als nur den ersten Schritt gehen“, erklärt die 36-Jährige und hat auch gleich ein Beispiel parat: „In Djaglassi gibt es viele Familien, die sich den einen Euro Schulgeld pro Monat nicht leisten können. „Einmal pro Jahr wird bei einer großen Aktion für das neue Schuljahr gesammelt“, Gegründet wurde Djaglassi e.V. zwar erst im Mai 2009, allerdings gibt es das Projekt bereits seit 2002 als Privatinitiative von Claudia Hoffmann und Albain Menkouo. „Irgendwann war allerdings klar, dass wir vor allem für den bürokratischen Teil unserer ehrenamtlichen Arbeit, also beispielsweise das Ausstellen für Spendenquittungen, um die Vereinsgründung nicht herumkommen“, erklärt Claudia Hoffmann. Waren es anfangs vor allem Freunde und Familienmitglieder, die bei Gelegenheit Geld spendeten, so zählt der Verein inzwischen viele Dresdner Unternehmen zu seinen Fordermitgliedern, die mit ihrem jährlichen Betrag wichtig für eine langfristige Strategie sind. Gefunden hat die junge Frau diese auf den unterschiedlichsten Wegen: „ Bei Privatfeiern, Veranstaltungen, im Job meine Vereinstätigkeit ist oft Thema und wenn ich merke, dass jemand sich dafür interessiert, erzähle ich noch ein wenig mehr“, schmunzelt Claudia Hoffmann. Für viele der Förderer zählen vor allem zwei Aspekte: dass alle Vereinsmitglieder ehrenamtlich arbeiten und das gespendete Geld ohne Abstriche in das Schulprojekt fließt - und die Transparenz in der Kommunikation. „Wir erklären genau, was wir mit den gespendeten Geldern gemacht haben“, so Claudia Hoffmann. Das ist ihr wichtig, denn oftmals geraten vor allem kleine Vereine schnell in die Kritik. Auf der Vereinswebseite wird deshalb nicht nur der Verein selbst vorgestellt, sondern auch über alle aktuellen Projekte berichtet. „Die Menschen in Kamerun brauchen vor allem Hilfe zur Selbsthilfe“, erklärt Claudia Hoffmann. „Wenn die Kinder keine gute Ausbildung bekommen, haben sie keine Chance auf eine sichere Zukunft in ihrer Heimat.“ Deshalb wird Djaglassi e.V. auch in den kommenden Jahren sicherstellen, dass die Kinder von Djaglassi - anstatt auf den Feldern ihrer Familie zu arbeiten - in der Schule lernen, um später ihren Lebensunterhalt dauerhaft aus eigener Kraft bestreiten zu können. |
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3.000 Euro für Schulbesuch
Dresden. Weit über 1.000 Kinder und ihre Eltern besuchten am Einheitsfeiertag das Kinderfest des Vereins Djaglassi e.V. (Wochen Kurier berichtete) im Waldschlösschen-Areal. Besonderes Highlight des Tages war der Auftritt des Starbariton der Dresdner Semperoper, Jacques Greg Belobo. Ingrid Sarrasani ' Grande Dame der deutschen Zirkuswelt, zog den Hauptpreis einer Tombola. Mit den an diesem Tag rund 3.000 Euro Spenden wird in dem afrikanischen Dorf Djaglassi vielen Kindern ein Jahr lang der Schulbesuch finanziert. |
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Fest mit Spenden für Schule in KamerunRadeberger Vorstadt. Der Dresdner Verein Djaglassi veranstaltet am Sonnabend ab 14 Uhr ein Familienfest auf dem Waldschlösschengelände. Dabei sollen Spenden für ein Schulprojekt in Kamerun gesammelt werden, wie der Verein ankündigte. Zu dem bunten Unterhaltungsprogramm gehört auch eine Tombola, deren Hauptgewinne von Ingrid Sarrasani verlost werden. Semperopernstar Jacques Greg Belobo aus Kamerun will ebenfalls auftreten (SZ) |
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Fröhlich helfen
Der Dresdner Verein Djaglassi e.V. finanziert eine Schute in Kamerun. Um die Mittel für das nächste Schuljahr - ca. 3 000 Euro
für Schulmaterial und Lehrer - zusammenzubekommen, richtet er ein fröhliches Kinderfest aus. Auch Erwachsene werden Spaß
haben, denn neben Kinderquad fahren, Schminken und Fotoshooting, Hüpfburg, Bastelstraße und Lesestunde singen Stars aus der Semperoper
kamerunische Songs. Außerdem gibt es eine Trommel- und eine Bauchtanzshow und eine gut bestückte Tombola. |
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Kinderfest im Waldschlösschenareal
Radeberger Vorstadt. Ein buntes Kinderfest lockt am 3. Oktober von 14 bis 18 Uhr ins Waldschlösschenareal. Der Dresdner Verein Djaglassi und das Sportstudio Jumpin führen es zugunsten eines lokalen Schulprojektes in Afrika durch. Die Mädchen und Jungen erwarten an dem Feiertag Trommel- und Tanzshows, Tombola, Sport- und Spielstraße und ein Riesentrampolin. Wer möchte, kann Kindererzählungen lauschen oder auf der Hüpfburg herumtoben. Für Dresdner Kinder- und Familien wird ein schöner Tag organisiert, mit dem Ziel, afrikanischen Kindern zu helfen, sagen die Organisatorinnen Claudia Hofftnann und Annett Bär. Denn die Einnahmen des Tages werden kamerunischen Schulkinder ermöglichen, im nächsten Jahr weiterhin die Schule besuchen zu können. Benötigt werden etwa 3000 Euro, das bedeutet ein Euro pro Schulkind pro Monat. Die Erlöse vom Kinderfest fließen in Schulmaterialien, Lehrergehälter bzw. Schulgeld der Kinder, Mehrere Dresdner Unternehmen haben ihre Unterstützung bereits zugesichert. |
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Kinderfest für ein Schulprojekt in Kamerun
Tageseinnahmen gehen an Kinder in DjaglassiAm 3. Oktober steigt im Waldschlösschen-Areal ein buntes Kinderfest. Veranstalter ist der Dresdner Verein "Djaglassi" der sich schon seit 2002 um das kleine kameruner Dorf kümmert. DRESDEN."Wir wollen, dass Dresdner Familien einen wunderschönen Tag haben und kamerunische Schulkinder durch die Tageseinnahmen im nächsten Schuljahr weiterhin die Schule besuchen können" sagt Claudia Hoffmann. 2002 lernte die Bankkauffrau den Bauingenieur Albain Menkouo kennen, der in dem kleinen Dorf Djaglassi ("Die Mutter Erde ehren") aufgewachsen war. "Die Menschen dort leben von Landwirtschaft, die meisten Kinder hatten lange Zeit keine Möglichkeit, die Schule zu besuchen" , erzählte, er. Claudia Hoffmann, die schon längere Zeit ehrenamtlich im Bereich Bildung engagiert war, wollte helfen. Mit Gleichgesinnten organisiert sie seit 2003 Benefizveranstaltungen, auf denen Schulmaterial, Kleidung, Brillen und Geld gesammelt werden. "Weil die Arbeit immer umfassender und der Spenderkreis immer größer wurde, haben wir im Mai dieses Jahr den Verein 'Djaglassi e.V.' gegründet", sagt sie.
Im Februar soll wieder ein Transport Richtung Kamerun aufbrechen, dieses Mal mit Handwerkern an Bord, die die Einheimischen leiten, Türen zu reparieren und Schränke zu bauen. Damit alle Kinder auch im nächsten Jahr zu Schule gehen können, braucht der Verein außerdem 3.000 Euro für Schulgeld und Lehrerentlohnung. Deshalb werden die Erlöses des Familienfestes auch vollständig in das Projekt einfließen. Gefeiert wird am 3. Oktober von 14 bis 18 Uhr. Für Kinder gibt es eine Sport- und Spielstraße, sie können malen, Konferenzbike oder Quad fahren, Albain liest afrikanische Märchen und stellt Tänze vor. Eine Trommel- und eine Sambashow, viel Musik und Bauchtanz sind ebenso ge- plant wie ein Auftritt von Jacques Greg Belobo aus Kamerun, der als Barriton an der Semperoper engagiert ist, und eine große Tombola mit Ingrid Sarrasani. C. Pönisch |












